You are using an outdated browser. For a faster, safer browsing experience, upgrade for free today.
Zur Startseite des Wasserwirtschaftsamtes. Das Bild zeigt den Behördenschriftzug und das kleine Staatswappen des Freistaats Bayern
Beginn der Metanavigation
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Videos zur Bedienung des Webauftritts in Gebärdensprache
  • Die Inhalte und Handhabung des Internetangebots in Leichter Sprache
  • Externer Link zum Instagram-Auftritt der Wasserwirtschaftsverwaltung
  • Externer Link zum Facebook-Auftritt der Wasserwirtschaftsverwaltung
  • Externer Link zum Bayerischen Umweltministerium Bereich Podcasts
Beginn der Hauptnavigation
  • Wir
      • Unsere Aufgaben
      • Kontakt
      • Unser Amtsbereich
      • Geschichte des Wasserwirtschaftsamts
      • Adressen, Anreise, Öffnungszeiten
      • Pressemitteilungen
      • Team
      • Webcams im Amtsgebiet
  • Themen
      • Hochwasser/Naturgefahren
      • Grundwasser und Boden
      • Flüsse und Seen
      • Wasserzukunft Bayern 2050
      • Trinkwasser
      • Talsperren
      • Abwasser
  • Projekte
      • Hochwasserschutz Herrsching, Kienbach
      • Hochwasserschutz Weilheim Süd
      • Hochwasserschutzprojekte Sylvensteinspeicher
      • Hochwasserschutzprojekte Windachspeicher
      • Hochwasserschutz Jachenau
      • Hochwasserschutz Oberammergau
      • Hochwasserschutz Hammersbach
      • Hochwasserschutz Ferchenbach
      • Verbesserung des Hochwasserschutzes an Kanker und Partnach im Markt Garmisch-Partenkirchen
      • Geschiebebewirtschaftung Obere Isar
      • Flussbauliche Massnahmen an der Isar
      • Renaturierungsmassnahmen an der Loisach von Farchant bis Großweil
      • Ökologische Massnahmen an der Loisach unterhalb des Kochelsees
      • Renaturierungsmassnahmen am Verlorenen Bach
  • Karriere
      • Einstieg Karriereportal
      • IT und Organisation
      • BTA/CTA/UTA
      • Unsere Standorte
      • Stellenangebote
      • Landespflege
      • Wasserbauer
      • Ingenieurwesen
      • Flussmeister
      • Handwerk
      • Naturwissenschaften
      • Technische Berufe
      • Deine Benefits
  • Service
      • Notfall
      • Wasser erleben
      • Wasserschulen
      • Behördenwegweiser
      • Veranstaltungen
      • Veröffentlichungen
      • Anträge, Formulare
      • Drehgenehmigungen
      • Grundwasseranfragen
      • Standortbeurteilung Erdwärmesonden
  • Startseite >> 
  • Projekte >> 
  • Hochwasserschutz Hammersbach
Beginn der Unternavigation auf der Seite
Projekte
  • Alpine Naturgefahren

    • Hochwasserschutz Jachenau
    • Hochwasserschutz Oberammergau
    • Hochwasserschutz Hammersbach
    • Hochwasserschutz Ferchenbach
  • Hochwasserschutz

    • Hochwasserschutz Kienbach, Herrsching
    • Hochwasserschutz Weilheim Süd
    • Hochwasserschutzprojekte Sylvensteinspeicher
    • Hochwasserschutzprojekte Windachspeicher
  • Ökologische Massnahmen

    • Wiederherstellung der Durchgängigkeit am Peißenberger Wehr
    • Geschiebebewirtschaftung Obere Isar
    • Flussbauliche Massnahmen in der Isar
    • Ökologische Massnahmen an der Loisach unterhalb des Kochelsees
    • Renaturierungsmassnahmen an der oberen Loisach oberhalb des Kochelsees
    • Renaturierungsmassnahmen am Verlorenen Bach
  • Abgeschlossene Massnahmen

    • Hochwasserschutz Linder, Graswang (Oktober 2024)
    • Verbesserung des Hochwasserschutzes an Kanker und Partnach im Markt Garmisch-Partenkirchen (Juni 2024)
    • Hochwasserschutz Landsberg am Lech (Oktober 2020)

Hochwasserschutz Hammersbach, Grainau

Hochwasserschäden Hammersbach

Am 13.06.2020 ereignete sich im Hammersbach ein extremes Hochwasserereignis, welches durch ein Gewitter mit Starkregen im Oberlauf des Hammersbaches ausgelöst wurde. Der bereits auf ein hundertjährliches Hochwasserereignis (HQ100 = 32 m³/s (Reinwasser)) ausgebaute Ortsbereich war auf dieses sehr extreme Ereignis mit einem geschätzten Spitzenhochwasserabfluss zwischen 60 – 70 m³/s (vgl. HQextrem = 49 m³/s (Reinwasser)) nicht ausgelegt und führte zu einem Anstieg der Pegel auf fast 2 m (normalerweise 20 cm).
In einigen Wohnhäusern wurden Keller und Erdgeschosse überflutet. Zudem mussten 250 Anwohner evakuiert werden. Die Wassermassen schwemmten nicht nur große Mengen an Geschiebe an, sondern rissen auch ganze Baumstämme mit sich.

 

Hochwasserereignis am Hammersbach am 13.06.2020

Hochwasserereignis am Hammersbach - Schäden

Die entstandenen Schäden verteilten sich auf der gesamten Strecke zwischen dem Ausgang des Höllentals bis zur Mündung des Hammersbachs in die Loisach. Die Ufersicherungen wurden teils massiv beschädigt und einige Querbauwerke (Schwellen) komplett zerstört. Während in einigen Bereichen das Bachbett bis zu 1 m eingetieft wurde und zur Zerstörung der Ufersicherungen führte, bildeten sich an anderen Bereichen bis zu 2 m hohe Geschiebeauflandungen.

Bordvoller Abfluss im Hammersbach

Bordvoller Abfluss im Hammersbach

 

Treibholz

Treibholz

 

Böschungssicherung zerstört, Sohlschwelle nicht mehr vorhanden

Böschungssicherung zerstört, Sohlschwelle nicht mehr vorhanden

 

Zerstörtes Querbauwerk und Sohleintiefung

Zerstörtes Querbauwerk und Sohleintiefung

 

Aufräumarbeiten mit dem Schreitbagger

Aufräumarbeiten mit dem Schreitbagger

 

Treibholzberg während der Aufräumarbeiten

Treibholzberg während der Aufräumarbeiten

 

Der Hammersbach uferte stellenweise aus. Mehrere Häuser waren schwer betroffen.

Der Hammersbach uferte stellenweise aus. Mehrere Häuser waren schwer betroffen.

 

Das Wasser ist breitflächig über die Ufer getreten und in Richtung der Ortschaft Degernau geflossen.

Das Wasser ist breitflächig über die Ufer getreten und in Richtung der Ortschaft Degernau geflossen.

 

Die Feuerwehr errichtete vorsorglich eine Dammbarriere.

Die Feuerwehr errichtete vorsorglich eine Dammbarriere.

 

Durch die Wucht des Wassers wurden sogar 25 to schwere Steine in der Höllentalklamm bewegt. Dieser Stein befand sich vorher im Bachbett ca. 30 m oberhalb der Brücke.

Durch die Wucht des Wassers wurden sogar 25 to schwere Steine in der Höllentalklamm bewegt. Dieser Stein befand sich vorher im Bachbett ca. 30 m oberhalb der Brücke.

 

Instandsetzung der Hochwasserschäden am Hammersbach bis Ende 2023

Instandsetzung der Hochwasserschäden am Hammersbach bis Ende 2023

Instandsetzung Hammersbach

Bis Ende 2023 erfolgte die komplette Instandsetzung der sanierungsbedürftigen Wildbachstrecke. Diese umfasste die Erneuerung des Uferschutzes von rund 1,7 km der ausgebauten Wildbachstrecke sowie die Wiederherstellung der bestehenden Längsbauwerke.

Tieferlegung der Sohle, Ufersicherung und Einbau von durchgängigen Sohlriegeln bzw. Rampen

Tieferlegung der Sohle, Ufersicherung und Einbau von durchgängigen Sohlriegeln bzw. Rampen

Von 14 Sohlschwellen wurden 7 fachgerecht erneuert, die anderen 7 in Riegelrampen umgebaut. Daneben wurden vier weitere beschädigte Sohlrampen instandgesetzt. Zusätzlich wurde durch den Rückbau eines alten Wehres, ca. 120 m oberhalb der Loisacheinmündung, der Hammersbach wieder für Fische durchwanderbar gemacht.

 

Steinsatzsarbeiten im Hammersbach

Steinsatzsarbeiten im Hammersbach

 

Instandsetzungsarbeiten im Hammersbach

Instandsetzungsarbeiten im Hammersbach

Durch die Instandsetzungsmaßnahmen wurden nicht nur die Schäden des Starkregenereignisses bereinigt und der Schutz vor einem hundertjährlichen Hochwasser sowie die Durchgängigkeit des Hammersbaches wiederhergestellt.

 

Umbau des alten Wehres bzw. unüberwindbaren Absturzes kurz vor der Einmündung in die Loisach - vorher

Umbau des alten Wehres bzw. unüberwindbaren Absturzes kurz vor der Einmündung in die Loisach - vorher

 

Hammersbach nach dem Umbau beim alten Wehr

Hammersbach nach dem Umbau beim alten Wehr

 

Sohlrampe bei Einmündung Krepbach

Sohlrampe bei Einmündung Krepbach

 

Bachbett Hammersbach mit breitflächigem Überflutungsbereich nach der Maßnahme

Bachbett Hammersbach mit breitflächigem Überflutungsbereich nach der Maßnahme

 

Wiederherstellung der Längsbauwerke

Wiederherstellung der Längsbauwerke

In den nur 3 Jahren Bauzeit wurden durch die Flussmeisterstelle Oberau rund 17 000 Tonnen Stein und 1200 Kubikmeter Beton verbaut. Die Kosten betrugen rund 2,6 Millionen Euro brutto.

 

Bau eines kombinierten Bauwerks für Geschiebe- und Schwemmholzrückhalt am Hammersbach (seit 2026)

Kombiniertes Bauwerk für Geschiebe- und Schwemmholzrückhalt am Hammersbach

Um zukünftig Verklausungen vorzubeugen und gleichzeitig einen kontinuierlichen Geschiebetrieb zu gewährleisten, wird ergänzend zum hundertjährlichen Hochwasserschutz ein kombiniertes Bauwerk für Geschiebe- und Schwemmholzrückhalt im Hammersbach oberhalb der bestehenden Brücke im Siedlungsbereich errichtet.

► Offener Sperrentyp aus räumlichen Rechen mit 3 Feldern
► Gesamtbreite: 30 m
► Höhe : 6 m
► Gesamtretentionsvolumen: 7300 m³
► Bemessungsabfluss (HQ100+15% Klimaänderungszuschlag) von 50,2 m³/s, inkl. 20% Geschiebezuschlags
► Geplante Bauzeit: 14 Monate
► Kosten: rund 3,5 Mio. € Freistaat Bayern (80%) Gemeinde Grainau (20%)

 

Übersichtsplan des kombinierten Bauwerks für Geschiebe- und Schwemmholzrückhalt am Hammersbach

Übersichtsplan des kombinierten Bauwerks für Geschiebe- und Schwemmholzrückhalt am Hammersbach.

 

Ansicht des geplanten Bauwerkes

Ansicht des geplanten Bauwerkes.

 

3-Dimensionales Modell des Bauwerkes.

3-Dimensionales Modell des Bauwerkes.

Die dreidimensionale Ausführung des Bauwerkes fördert das Aufschwimmen des mitgeführten Schwemmholzes und hält gleichzeitig den Geschiebetrieb entlang der Sohle aufrecht. Gegründet ist das Bauwerk auf einzelnen Mauscheiben auf Großbohrpfählen.

 

 

Herstellen der Überfahrt für das Bohrgerät.

Herstellen der Überfahrt für das Bohrgerät.

 

 

Herstellen der Überfahrt für das Bohrgerät.

Herstellen der Überfahrt für das Bohrgerät.

 

 

Einrichten der Bohrschablone für die Bohrpfahlarbeiten.

Einrichten der Bohrschablone für die Bohrpfahlarbeiten.

 

Übersicht der Baustelle am Weg zur Höllentalklamm.

Übersicht der Baustelle am Weg zur Höllentalklamm.

 

Schweres Gerät bei beengten Verhältnissen auf der Baustelle.

Schweres Gerät bei beengten Verhältnissen auf der Baustelle.

 

Beginn der Bohrpfahlarbeiten für die Gründung des Bauwerkes.

Beginn der Bohrpfahlarbeiten für die Gründung des Bauwerkes.

 

Bohrpfahlarbeiten für die Gründung des Bauwerkes.

Bohrpfahlarbeiten für die Gründung des Bauwerkes.

 

Bohrpfahlarbeiten für die Gründung des Bauwerkes.

Bohrpfahlarbeiten für die Gründung des Bauwerkes.

 

Ihre Ansprechpartner im Wasserwirtschaftsamt:

Herr Dr. Andreas Kolbinger Tel. 0881 / 182-116
Herr Horst Hofmann Tel. 0881 / 182-252
Frau Lisa Schmid Tel. 0881 / 182-140

Stand:
Juni 2026

Hier beginnt der Footerbereich mit Links zu unseren Social Media-Kanälen, zu unseren Newslettern und unseren Themenportalen.

Weitere Angebote

Projekte / Themen

  • Aktuelle Projekte
  • Abwasser
  • Flüsse und Seen
  • Grundwasser und Boden
  • Hochwasser/Naturgefahren
  • Trinkwasser

Wir / Service

  • Adressen, Öffnungszeiten
  • Team
  • Pressemitteilungen
  • Anträge, Formulare
  • Veröffentlichungen
  • Kontakt

Wasserwirtschaft in Bayern

  • Die bayerischen Wasserwirtschaftsämter
Externer Link Internetangebote Wasserwirtschaftsämter in Bayern

Wasserwirtschaftsamt Weilheim | Datenschutz | Impressum | Barrierefreiheit | Barriere melden