Lawinenschutzprojekt Rainlähne Mittenwald

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Freistaat Bayern, vertreten durch das Wasserwirtschaftsamt Weilheim, hat im Markt Mittenwald einen Lawinenschutz am Lawinenstrich der Rainlähne errichtet.

Durch das Vorhaben wird der Fließanteil der Lawine daran gehindert bis zur Bundesstraße und den Wohngebieten vorzudringen. Die Nassschneelawine wird in ihrer Richtung abgelenkt, in einer vorgegebenen Lawinenbahn geführt und zu einem vorgesehenen Ablagerungsbereich geleitet.

Bild des geplanten Soll-Zustandes der Rainlähne als 3D-Bild Bild vergrössern Bild des geplanten Soll-Zustandes der Rainlähne als 3D-Bild

 

Im Einzelnen wurden folgende Maßnahmen gebaut:

  • Lawinendamms 1 mit einer Länge von 312 m und einer maximalen Höhe von 25 m in bewehrter Erde-Technik
  • Lawinendamms 2 parallel zur Bundesstrasse mit einer Länge von 140 m und einer maximalen Höhe von 13 m in bewehrter Erde-Technik
  • Verschiebung und Neubau der Talstation der Materialseilbahn zur Mittenwalder Hütte
  • Errichtung einer Anlage zur künstlichen Lawinenauslösung und einer automatischen Schneehöhenmessung

Der wasserrechtliche Planfeststellungsbescheid für die Dammbauwerke wurde im Mai 2015 und für die künstliche Lawinenauslösung im Januar 2017 vom Landratsamt Garmisch-Partenkirchen erlassen.

Der Bau der Lawinendämme wurde Ende Juli 2016 begonnen und im Mai 2017 abgeschlossen. Die Installation der künstlichen Lawinenauslösung wird bis Ende Oktober 2017 erfolgen.

Baukosten: 3,2 Mio. Euro (inkl. Anlage zur künstlichen Auslösung)

 

 

 

 

 

 

 

 

Film Lawinenverbauung Rainlähne, Markt Mittenwald

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Ihre Ansprechpartner im Wasserwirtschaftsamt Weilheim

Herr Johannes Riedl, Tel. 0881 / 182-116
Herr Horst Hofmann, Tel. 0881 / 182-252